Leasingrecht

Im deutschen Rechtsverkehr ist mit dem Begriff „Leasing“ gemeinhin das Finanzierungsleasing gemeint. Das Finanzierungsleasing ist von dem Gesetzgeber nicht geregelt worden, aber generell als Unterfall einer Finanzierungshilfe anerkannt. Es gewinnt gegenüber anderen Finanzierungsinstrumenten wie Kredit, Mietkauf oder Miete immer mehr an Bedeutung. Bei Finanzierungsleasingverträgen entsteht ein Dreiecksverhältnis zwischen dem Hersteller, dem Leasinggeber und dem Leasingnehmer. Die rechtliche Einordnung des Finanzierungsleasings war lange umstritten, nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs erfolgt jedoch heute eine Beurteilung primär nach Mietrecht, abweichend aber auch nach kaufrechtsähnlicher Art. 

Leasingverträge bieten generell eine Vielzahl rechtlicher Risiken, so z.B. di Frage ob der Restwert realistisch eingeschätzt worden ist, zu weit gefasste Schadensersatzklauseln vorliegen, dem Leasingnehmer nur eingeschränkte Rechte bei Mängeln der Leasingsache zustehen oder die Frage, was im Falle einer Insolvenz geschieht. Wie beraten sowohl Leasingnehmer als auch Leasinggeber bei konkreten Fragen der Vertragsgestaltung, der Refinanzierung, des Forderungsmanagements bis hin zur Titulierung und Vollstreckung. Gegebenenfalls vertreten wir Ihre Interessen vor Gericht. 

Unsere Kanzlei ist bei Fragen im Leasingrecht der richtige Ansprechpartner für Sie.

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